Friedrich-Ludwig-Jahn-Ehrenhalle

Schon bald nach der Einweihung der Erinnerungs-Turnhalle erwies sich der Museumsraum als zu klein, und so betrieb die Deutsche Turnerschaft, insbesondere ihr Vorsitzender, Ferdinand Goetz, den Bau eines dem „Turnvater“ Friedrich Ludwig Jahn würdigen Museums, für das die Spendenbereitschaft der deutschen Turner gefordert wurde.

Heute deutet der Name „Ehrenhalle“ auf die veränderte Funktion des Hauses hin:
- Seit 1936 hat das Museum seinen Platz im Wohnhaus Jahns gefunden,
- das bisherige Museum, nun Ehrenhalle genannt, dient der Durchführung festlicher Veranstaltungen, wissenschaftlicher Tagungen und ist Ort der Mitgliederversammlungen der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft e.V.

Die Jahn-Ehrenhalle steht auch anderen Nutzern zur Verfügung.

An der Stirnseite der Ehrenhalle steht die Friedrich-Ludwig-Jahn-Statue.

Der Sockel trägt eingemeißelt jenen „Hochgedanken" - wie Jahn ihn nannte – mit dem er das Ziel seines Wirkens und seines lebenslangen Strebens ausdrückte:

„Deutschlands Einheit war der Traum meines erwachenden Lebens,

das Morgenroth meiner Jugend,

der Sonnenschein der Manneskraft,

und ist jetzt der Abendstern, der mir zur ewigen Ruhe winkt."