Pressedienst

Der Jahn-Pressedienst ist ein Service der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft e.V. mit Sitz in Freyburg (Unstrut). Er stellt den Verbandsorganen der Landesturnverbände im Deutschen Turner-Bund und allen anderen interessierten Zeitungen und Zeitschriften Artikel zu Themen des Turnens und der Turngeschichte (unter besonderer Berücksichtigung von Beiträgen über Friedrich Ludwig Jahn) zum Nachdruck zur Verfügung. Der Nachdruck ist kostenfrei und genehmigungsfrei. Unter dem Artikel ist der Vermerk [Jahn-Pressedienst] aufzunehmen. Um ein Belegexemplar wird gebeten. Die vom Jahn-Pressedienst veröffentlichten Artikel werden unter Pressedienst auf der Homepage der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft zum Herunterladen archiviert und können auch zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden.

 

Unsere Kontaktadresse: Jahn-Pressedienst, Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft e.V., Schlossstraße 11, 06632 Freyburg/Unstrut, Telefon 034464 27426, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 Jahn-Pressedienst/ Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft 06/2020

 

Der neue „Jahn-Report“ ist da

 

Kurz vor dem Start in die Sommerferien erschien die neue Ausgabe des „Jahn-Reports“, die 50. Folge seit dem Juli 1994. Die Broschüre ist diesmal 72 Seiten stark und wiederum ansprechend gestaltet. Schwerpunkte bilden die geplante Sanierung und Erweiterung des Jahn-Museums in Freyburg, die Neugestaltung der ständigen Ausstellung und die Folgen der Corona-Krise für Turnen und Sport. Grundsatzbeiträge beschäftigen sich u. a. mit der Nähe Jahns zu Caspar David Friedrich, mit Rückblicken auf Jahns auch regional bedeutsames Wirken sowie mit dem Stellenwert von Denkmälern und historischen Fahnen. Erstmals veröffentlicht wird ein Brief der zwölfjährigen Tochter Jahns, Sieglinde, aus dem Jahre 1837. Unter den Berichten findet sich der über Albert Gipp, der 1955 die Jahn-Mehrkämpfe in Freyburg begründete. Fünf Buchbesprechungen und die kurzweilig zu lesenden „Notizen“ runden die reich bebilderte Broschüre ab.

 

Hansgeorg Kling

 

 

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Jahn-Pressedienst/ Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft 01/2020

 

Der neue „Jahn-Report“ ist da

 

Kurz vor dem Jahreswechsel erschien die neue Ausgabe des „Jahn-Reports“, die 49. Folge seit dem Juli 1994. Die diesmal 72-seitige Broschüre ist wiederum inhaltsreich, zudem ansprechend gestaltet. Einen Schwerpunkt bilden die geplante Sanierung und Erweiterung des Jahn-Museums in Freyburg und der Blick voraus auf das 100. Jahn-Turnfest im Jahre 2022. Grundsatzbeiträge beschäftigen sich mit den Symbolen des Turnens, vor allem mit dem „Turnerkreuz“ und unseren Fahnen, sowie mit der Entwicklung der Turnspiele (Lothar Wieser, Annette Hofmann, Ulla Gohl-Völker, Gernot Horn). Unter den zahlreichen Berichten findet sich er über die so erfolgreiche Jahn-Tagung vom vergangenen Herbst in Stuttgart „Zum zeitgenössischen Umgang mit Friedrich Ludwig Jahn“. Sechs Buchbesprechungen und die „Notizen“ runden die reich bebilderte und kurzweilig zu lesende Broschüre ab.

 

Hansgeorg Kling

 

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Freyburgs Bürgermeister stärkt die Jahn-Gesellschaft

Der Baubeginn des erweiterten Jahn-Museums rückt näher

 

Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten zum Neu- und Erweiterungsbau des Jahn-Museums in Freyburg (Unstrut) beginnen, mit denen eine Sanierung des bisherigen Museumskomplexes im ehemaligen Wohnhaus von Friedrich Ludwig Jahn, des Gründers der Turnbewegung in Deutschland, einhergeht. Mit dieser Botschaft begrüßte Freyburgs Bürgermeister Udo Mänicke in der jüngsten Sitzung des Präsidiums der Jahn-Gesellschaft seine Kolleginnen und Kollegen.

Als Bauherr des knapp fünf Millionen Euro teuren Projekts, getragen vom Land Sachsen-Anhalt, vom Burgenlandkreis und vom Sitzort des Museums, ist die Stadt im Präsidium vertreten. Mänicke konnte zudem von wichtigen Weichenstellungen zur Grundstückssicherung und Verbesserung der Zuwegung berichten. Eine einfache Verkehrsanbindung sei für den angestrebten Besucherzuwachs unerlässlich, so Mänicke.

Breiten Raum in den Beratungen nahm die zukünftige Dauerausstellung ein. Der wissenschaftliche Beirat der Jahn-Gesellschaft mit Dr. Volker Rodekamp, dem Leiter des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig, an der Spitze hatte dazu seine Vorstellungen einer modernen Jahn-Rezeption in dem neuen Museum, das attraktive Gestaltungsmöglichkeiten bieten wird, vorgelegt. Bürgermeister Mänicke betonte, dass in den Finanzierungsplänen der zukünftige Mehrbedarf an Personalkosten für das Betreiben des erweiterten Museums und für die Betreuung der Dauerausstellung bereits berücksichtigt wäre. Ein erstes Personaltableau wurde vorgestellt.

Gemeinsam mit dem DTB wird die Jahn-Gesellschaft am 10. und 11. Oktober im Rahmen der Turn-Weltmeisterschaft in Stuttgart eine Jahn-Tagung durchführen. Der DTB übernimmt dafür die Finanzierung. Das Programm wird im Sommer vorgestellt.

Die Organisatoren wollen einen Blick auf Jahn und das Turnen werfen, aber auch seine Bedeutung für das Vereinswesens und damit auch für die Entwicklung von Demokratie und Gesellschaft beleuchten.

DTB und Jahn-Gesellschaft wollen mit der Thematisierung des Wirkens Friedrich Ludwig Jahns als Initiator der heutigen Vereinsbewegung einen Beitrag dazu leisten, dass die Bedeutung des Sportvereinswesens als wichtiges Kulturgut unserer Zeit mehr Anerkennung findet“, sagte dazu Dr. Josef Ulfkotte, der Präsident der Jahn-Gesellschaft.

 

Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft

Der gemeinnützige Verein Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft widmet seine Tätigkeit dem Ziel, das Leben und Wirken des Gründers der Turnbewegung in Deutschland und seines Umfeldes zu erforschen, seine Bedeutung in Geschichte und Gegenwart zu interpretieren, sein Erbe zu bewahren und zu verbreiten.

Die Jahn-Gesellschaft will „Jahn als einen bedeutenden Deutschen ebenso wie sein Werk in das Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit rücken“, wie es auf der Website der Gesellschaft heißt.
DOSB-Presse Nr. 15 / 2019

 

Der neue „Jahn-Report“ ist da

 

Kurz vor Weihnachten erschien die neue Ausgabe des „Jahn-Reports“, die 45. Folge seit dem Juli 1994. Die diesmal 76-seitige Broschüre ist wiederum inhaltsreich und kurzweilig zu lesen. Einen Schwerpunkt bildet der Rückblick auf das Internationale Deutsche Turnfest in Berlin: Die Jahn-Gesellschaft dokumentiert die beiden Grundsatzreden von Brigitte Zypries und Rainer Brechtken.

 

Der zweite Schwerpunkt wird mit jeweils drei Grundsatzbeiträgen gesetzt, die sich zum einen mit der Ausbreitung des Turnens in Amerika und zum anderen mit den neusten Entwicklungstendenzen im Erlebnis- und Abenteuersport beschäftigen. Drei Berichte, fünf Buchbesprechungen und sechs Seiten Notizen runden die reichlich bebilderte Broschüre ab, die mit Blick auf aktuelle Geschehnisse eingeleitet wird: Im August gab es in Freyburg nicht nur die Feier anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Jahn-Gesellschaft, sondern auch Neuwahlen fürs Präsidium.

 

Hg. K.

 

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Jahn-Pressedienst /Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft 08/2017

 

25 Jahre Jahn-Gesellschaft


Eindrucksvolle Feier im Ehrenhof des Jahn-Museums
Mehr als hundert Interessierte waren zum Festakt nach Freyburg gekommen, darunter
hohe politische Prominenz. Staatsminister Holger Stahlknecht (Magdeburg), zuständig für
Inneres und Sport in Sachsen-Anhalt, bekräftigte ebenso wie Götz Ulrich (Naumburg),
Landrat des Burgenlandkreises, die Entschlossenheit des Landes, die Zukunft des Jahn-
Museums zu sichern. Das ist deshalb bemerkenswert, weil das Museum generalsaniert
werden muss und weil es sich um rund vier Millionen Euro handelt. Bis zum 100. Jahn-
Turnfest 2020 in Freyburg soll das Vorhaben abgeschlossen sein.


Für den Sport würdigte LSB-Präsident Andreas Silbersack (Halle), für das Turnen Gudrun
Steinbach (Halle), die Präsidentin des Landesturnverbandes, die Leistungen der Jahn-
Gesellschaft, vor allem mit dem Blick auf die schweren Anfangsjahre: Die seit 2008
bestehende heutige Jahn-Gesellschaft wurde am 21. August 1992 als „Förderverein zur
Traditionspflege und Erhaltung der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gedenkstätten“ gegründet.

 

Im Anschluss an den Festakt erfolgte die traditionelle Kranzniederlegung am Jahn-Grab,
bei der auch Rainer Brechtken, der Ehrenpräsident des Deutschen Turner-Bundes (DTB),
aktiv wurde. Bürgermeister Udo Mänicke eröffnete die Sonderausstellung „Frisch – fromm
– fröhlich – Frau“, die im Wesentlichen durch Museumsleiterin Manuela Dietz realisiert
wurde. Am Tag danach begann auf den Freyburger Sportanlagen das 95. Jahn-Turnfest,
das wiederum rund 1000 Aktive in die Stadt an der Unstrut gelockt hatte.

 

PD