Pressedienst

Der Jahn-Pressedienst ist ein Service der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft e.V. mit Sitz in Freyburg (Unstrut). Er stellt den Verbandsorganen der Landesturnverbände im Deutschen Turner-Bund und allen anderen interessierten Zeitungen und Zeitschriften Artikel zu Themen des Turnens und der Turngeschichte (unter besonderer Berücksichtigung von Beiträgen über Friedrich Ludwig Jahn) zum Nachdruck zur Verfügung. Der Nachdruck ist kostenfrei und genehmigungsfrei. Unter dem Artikel ist der Vermerk [Jahn-Pressedienst] aufzunehmen. Um ein Belegexemplar wird gebeten. Die vom Jahn-Pressedienst veröffentlichten Artikel werden unter Pressedienst auf der Homepage der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft zum Herunterladen archiviert und können auch zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden.

 

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Jahn-Pressedienst/ Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft 10/2016

 

31. Bundesturntag des ÖTB in Leobersdorf:

 

Aufwind durch neue Zielsetzungen

 

Im Zeichen des bevorstehenden Bundesturnfestes in St. Pölten (11.-16. Juli 2017) und des gemeinsamen Ringens um finanzielle Konsolidierung stand der 31. Bundesturntag des Österreichischen Turnerbundes (ÖTB) Mitte Oktober in Leobersdorf (südlich von Wien). Nach vierjähriger erfolgreicher Amtszeit wurde die „Bundesleitung“ um Karl Kolar (Linz) bei zwei Neubesetzungen wiedergewählt. Hansgeorg Kling (Kassel) vertrat neben der Jahn-Gesellschaft auch den Deutschen Turner- Bund (DTB), überbrachte die Grüße des neugewählten DTB-Präsidenten Dr. Alfons Hölzl (Regensburg) und betonte die Gemeinsamkeiten der beiden Verbände.

 

In einem „Forum“ am Vortrag und mit seinem Grußwort warb er insbesondere für die Teilnahme am Internationalen Deutschen Turnfest 2017 in Berlin (3.-10. Juni). Beim vorgeschalteten „ÖTB-Turn- und Bewegungstag“ ging es um das Aufgreifen von Trends, die die Vereinsangebote stärken sollen, und um die möglichst attraktive Gestaltung der Bundesturnfeste. Verstärkt will sich der ÖTB dem zuwenden, was in den Landesturnverbänden des DTB Personalentwicklung genannt wird.

 

Jahn-Gesellschaft

 

Jahn-Pressedienst/ Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft 03/2017

 

Während des Turnfestes in Berlin am 7. Juni:

 

Jahn-Feier in der Hasenheide

 

 

Im Rahmen des bevorstehenden Internationalen Deutschen Turnfestes in Berlin findet am Mittwoch, dem 7. Juni, um 17 Uhr in der Hasenheide die Jahn-Feier statt. Sie wird von der Jahn-Gesellschaft ausgerichtet. Für die Ansprache konnte der langjährige Präsident des Deutschen Turner-Bundes (DTB), Rainer Brechtken, gewonnen werden.

 

Die Hasenheide ist der Ort, an dem die Turnbewegung ihren Anfang nahm. Hier versammelte Friedrich Ludwig Jahn im Sommer 1811 erstmals junge Männer zu vielfältigen Betätigungen, an Klettergeräten, beim Laufen und Springen und beim Spiel, das alles selbst gewählt und etwas abenteuerlich. Diese erste Turngesellschaft ist der Ursprung der heutigen Turn- und Sportvereine. Mit seiner „Erfindung“ gab Jahn dem Ganzen auch gleich den Namen, der heute noch gilt: Turnen.

 

Hg. K.

Jahn-Pressedienst/ Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft 01/2017

 

Jahn-Pressedienst

 

Der „Jahn-Report“ Nr. 43 ist da

 

Die Dezember-Ausgabe des Jahn-Reports, die jetzt vorliegt, ist wiederum
inhaltsreich und kurzweilig zu lesen. Schwerpunkte der 60-seitigen Broschüre
bilden zum einen das Jubiläum der Hamburger Turnerschaft von 1816, das sich
als so überzeugend und gelungen entpuppte, dass es Vorbildcharakter hat:
Vereine, die ein Jubiläum vor sich haben, können sich an dieser Konzeption
orientieren.

 

Zum anderen geht es um die Anfänge des Turnens auf der Hasenheide. Ein
unerschöpfliches Thema, aber immer wieder faszinierend. Denn das Turnen war
in seinen Anfängen etwas Revolutionäres. Das rückt Jürgen Schmidt-Sinns
ebenso ins Blickfeld wie die wirkungsvolle Hilfe, die Jahn, der spätere
„Turnvater“, in den Anfangsjahren in J. J. W. Bornemann hatte. Dass Jahns
Konzept selbst mit heutigen Sport-Lehrplänen mithalten kann, kommt hinzu.
Zwei weitere Hauptbeiträge beschäftigen sich mit dem deutschen Turnen in
Südbrasilien (Lothar Wieser) und mit den Jahreszeitenfesten, hier der
Wintersonnenwende (Hartmut Kautz).

 

Auch den beiden Großereignissen des neuen Jahres sind mehrere Seiten
gewidmet: Der DTB und der ÖTB feiern ihre Bundesturnfeste, der eine in Berlin,
der andere in St. Pölten. Sieben kurze Berichte, sieben Notizen und drei
Buchbesprechungen runden das Heft ab. Das ermöglicht Erbauung und Freude
beim Lesen.

Informationen: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 034464/27426

 

Hansgeorg Kling

Jahn-Pressedienst 09/2016

 

Turnfest-Wochenende in Freyburg/Unstrut 2016:

Zwei herausragende Veranstaltungen

 

 

Am vorletzten August-Wochenende waren wieder rund 1000 Turnerinnen und Turner aus 13 Landesturnverbänden in Freyburg/Unstrut im Einsatz: Sie beteiligten sich an den Wettkämpfen des nunmehr 94. Jahn-Turnfestes, das der Landesturnverband Sachsen-Anhalt hier jährlich veranstaltet. Die regionale Zeitung titelte: „Wie in Rio, nur im Freien“, denn die Gerätwettkämpfe finden traditionell auf dem Turnplatz statt.

 

Zum zweiten Höhepunkt der drei Freyburger Tage wurde die feierliche Kranzniederlegung, die diesmal im Ehrenhof des Jahn-Museums an Jahns Grab stattfand. DTB-Präsident Rainer Brechtken würdigte die Leistung des „Turnvaters“, der 1811 auf der Hasenheide mit dem Turnen begann und damit eine Bewegung in Gang setzte, die in Deutschland inzwischen mehr als fünf Millionen Menschen in 20 000 Vereinen umfasst.

 

Bei dieser Gelegenheit übergab er fünf Original-Briefe und Schriftstücke Jahns, die bisher im DTB-Archiv in Frankfurt lagerten, in die Obhut des Jahn-Museums und seiner Leiterin Manuela Dietz.

 

Die Feier im Innenhof das Jahn-Museums war auch der geeignete Ort, die diesjährige Sonderausstellung zu eröffnen: Sie ist dem Erscheinen der „Deutschen Turnkunst“ vor genau 200 Jahren gewidmet und präsentiert unter dem Titel „TurnKunst“ Werke aus Kunst und Kunsthandwerk.

 

Gut besucht war wiederum die Mitgliederversammlung der in Freyburg ansässigen Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft. Für besonderen Einsatz bedankte sie sich mit drei Ehrungen (dem Ehrenbecher) bei Johanna Quaas, der ältesten lebenden Wettkampfturnerin der Welt, bei DTB-Präsident Rainer Brechtken und bei Monika Menzel, der langjährigen Schatzmeisterin der Jahn-Gesellschaft.

 

Hansgeorg Kling

Feierliche Kranzniederlegung auf dem Museumshof. Foto: Oliver Snelinski

Jahn-Pressedienst/ Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft 06/2016

 

Der neue „Jahn-Report“ ist da

 

Die Juli-Ausgabe des Jahn-Reports, die jetzt vorliegt, ist wiederum inhaltsreich und kurzweilig zu lesen. Den Schwerpunkt der 56-seitigen Broschüre bildet „Die deutsche Turnkunst“. Dieses 320-Seiten-Werk von Friedrich Ludwig Jahn und Ernst Eiselen erschien vor genau 200 Jahren zum ersten Male. Es macht uns deutlich, wie ungeheuer vielseitig und fortschrittlich das Turnen 1811 auf der Hasenheide begann. Auch, dass es sich um eine „Erfindung“ handelt, die sich bis in die Jetztzeit auswirkt: Das Turnen, ganz im Sinne Jahns, versammelt unter dem Dach des Deutschen Turner-Bundes (DTB) fünf Millionen Menschen in mehr als 20 000 Vereinen. Eine Erfolgsgeschichte.

Die weiteren Hauptbeiträge beschäftigen sich mit der Ernst Moritz Arndt und seinen Volks- und Vaterlandsliedern, mit der Durchsetzung der „Turnsperre“ in den Jahren nach 1819, mit den Anfängen des Turnens vor 200 Jahren in Schwaben und mit den Erwartungen, mit denen das Jahn-Museum in Freyburg (Unstrut) der neuen Landesregierung von Sachsen-Anhalt entgegensieht.

Nicht weniger als sieben Buchbesprechungen und die traditionellen „Notizen“ runden das Heft ab.

Informationen: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 034464/27426

 

Hansgeorg Kling