Pressedienst

Der Jahn-Pressedienst ist ein Service der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft e.V. mit Sitz in Freyburg (Unstrut). Er stellt den Verbandsorganen der Landesturnverbände im Deutschen Turner-Bund und allen anderen interessierten Zeitungen und Zeitschriften Artikel zu Themen des Turnens und der Turngeschichte (unter besonderer Berücksichtigung von Beiträgen über Friedrich Ludwig Jahn) zum Nachdruck zur Verfügung. Der Nachdruck ist kostenfrei und genehmigungsfrei. Unter dem Artikel ist der Vermerk [Jahn-Pressedienst] aufzunehmen. Um ein Belegexemplar wird gebeten. Die vom Jahn-Pressedienst veröffentlichten Artikel werden unter Pressedienst auf der Homepage der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft zum Herunterladen archiviert und können auch zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden.

 

Unsere Kontaktadresse: Jahn-Pressedienst, Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft e.V., Schlossstraße 11, 06632 Freyburg/Unstrut, Telefon 034464 27426, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Jahn-Pressedienst/Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft 01_10/2015

 

Burgenlandkreis würdigt 25 Jahre deutsche Einheit

Mit einer kurzweiligen Feierstunde in der Jahn-Ehrenhalle in Freyburg/Unstrut würdigte der Burgenlandkreis am 3. Oktober die Tatsache, dass Deutschland seit 25 Jahren wieder geeint ist. Landrat Götz Ulrich und Altbürgermeister Martin Bertling hoben in ihren Grußworten die Einschnitte und Fortschritte hervor, die das Ereignis von 1990 für die Stadt und für die Region hatte. In seiner Festansprache schlug Dr. Josef Ulfkotte, Vizepräsident der Jahn-Gesellschaft, den Bogen von den Einigungsbestrebungen um 1813/1815 zu den Bemühungen um Einheit im Vorfeld des 3. Oktober 1990. Hansgeorg Kling, Präsident der Jahn-Gesellschaft, bewegte in einem Doppelinterview zwei siebzehnjährige Schülerinnen des Burgenland-Gymnasiums Laucha, ihre unbefangen-frische Sicht auf die neue Einheit und ihre zuversichtliche Zukunftsorientierung zum Ausdruck zu bringen.

Kg.

Jahn-Pressedienst/Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft 03_09/2015

 

 

"25 Jahre Deutsche Einheit- 25 Jahre Einheit des Sports"

 

Am 3. Oktober ist es 25 Jahre her, dass die Wiedervereinigung Deutschlands wirksam wurde.Aus diesem Anlass laden die Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft gemeinsam mit dem Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, vertreten durch den Herrn Minister für Inneres und Sport, und der Landessportbund (LSB) Sachsen-Anhalt für Donnerstag, den 8. Oktober 2015, zu einer feierlichen Veranstaltung nach Freyburg ein, bei der die auch im Sport vollzogeneEinheit gewürdigt werden soll. Den Eröffnungsvortrag wirde Herr Alfons Hörmann, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), halten. Wir würden und freuen, Sie zu diesem Anlass in Freyburg (Unstrut) begrüßen zu dürfen. Um Rückmeldung wird bis zum 1. Oktober 2015, via Fax, Email oder telefonisch gebeten.

 

Programm

 

Begrüßung:

Prof. Dr. Hans-Joachim Bartmuß, Ehrenpräsident der Fr.-L.-Jahn-Gesellschaft

Grußworte:

Holger Stahlknecht, Minister für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt

 

Andreas Silbersack, Präsident des LSB Sachsen-Anhalt

Festvortrag:

"25 Jahre deutsche Einheit- 25 Einheit des Sports"

 

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB)

Präsentation:

Tagungsdokumentation zur 7. DAGS-Tagung 2014 in Freyburg "Sammeln – Erforschen- Zeigen: Sportgeschichte mitten in Deutschland"

Dr. Josef Ulfkotte, Vizepräsident der Fr.-L.-Jahn-Gesellschaft

Podiumsdiskussion:

Dr. Gerlinde Rohr, Leiterin des Sportmuseums Leipzig

 

Silke Renk-Lange, Olympische Goldmedaillengewinnerin im Speerwurf 1992, Vizepräsidentin des SV Halle

 

Hansgeorg Kling, Bundeskultur- und Pressewart des DTB (1978-1982 und 1986-1990) und Präsident der Fr.-L.-Jahn-Gesellschaft

 

Moderation: Prof. Dr. Petra Tzschoppe, Universität Leipzig, Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung DOSB

Eröffnung des

Empfangs:

Jana Grandi, Bürgermeisterin der Verbansgemeinde Unstruttal

Udo Mänicke, Bürgermeister der Stadt Freyburg

 

Ort der Veranstaltung: Schützenhaus Freyburg, Schützenstr. 6, 06632 Freyburg (Unstrut)

Termin: 8. Oktober 2015, 16:00 Uhr

 

 

Jahn-Pressedienst/Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft 2_09/2015

 

"Zur Wiege der Burschenschaften und der Turnbewegung"

50 Mitglieder der ÖLM in Jena und Freyburg

50 Mitglieder der Österreichischen Landsmannschaft kamen Anfang September für fünf Tage nach Thüringen und Sachsen-Anhalt, um auf den Spuren Goethes, Schillers und Jahns zu sein und um die Gründung der Burschenschaft vor 200 Jahren (12. Juni 1815) zu würdigen.

Beim Kommers in der „Grünen Tanne“ in Jena hielt Hansgeorg Kling, Präsident der Jahn-Gesellschaft, die Festrede zum Thema „Jahn und die Turnbewegung“. In Freyburg/Unstrut empfingen er und Museumsleiterin Manuela Dietz die Gruppe im Ehrenhof des Jahn-Museums zur Kranzniederlegung am Jahn-Grab. Auch der Besuch der beiden anderen Jahn-Gedenkstätten in Freyburg, der Ehrenhalle und der Erinnerungsturnhalle, gehörte zum Programm. Ein Sektempfang für die österreichischen Gäste, die nach Leipzig und Dresden weiter reisten, rundete den Aufenthalt in Freyburg ab.

Kg.

 

Jahn-Pressedienst/Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft 3_09/2015

 

Vor 100 Jahren starb Ferdinand Goetz:

Er prägte die Turnbewegung über Jahrzehnte hinweg

Ferdinand Goetz (24. Mai 1826 – 13. Oktober 1915) war eine der Großen, die in der Deutschen Turnerschaft (DT), dem Vorgänger des Deutschen Turner-Bundes (DTB), Verantwortung trugen. Viele sehen in ihm die bedeutendste Persönlichkeit der deutschen Turnbewegung im 19. Jahrhundert nach Jahn.

Nach seinem Studium in Leipzig lebte er seit 1855 ununterbrochen in Leipzig-Lindenau. Sein Haus in der Lützner Straße 11 wurde sehr schnell eine wichtige turnerische Schaltstelle und bald auch Geschäftsstelle der DT. Goetz war das Musterbeispiel eines tüchtigen „Netzwerkers“. So regte er die Gründung eines neuen Turnvereins in Lindenau an (gegründet 1860), war Leiter der örtlichen Feuerwehr, übernahm 1858 die Leitung er „Deutschen Turnzeitung“, gründete 1867 das Archiv der DT und gab 1879 zusammen mit Hugo Rühl das Handbuch der Deutschen Turnerschaft heraus.

Sein ehrenamtliches Engagement fällt anfangs in eine Zeit, in der die DT nach dem „Ruf zur Sammlung“ (Coburg 1860, erstes deutsches Turnfest) von 130 000 Mitgliedern in 1862 auf 500 000 Mitglieder in 1895 anwuchs. Das 3. deutsche Turnfest in Leipzig 1863 wurde mit 20 000 Teilnehmern zu einem Höhepunkt dieser Entwicklung. Nachdem Goetz mehr als 30 Jahre lang ehrenamtlich Geschäftsführer der DT gewesen war, übernahm er 1895 bis zu seinem Tod den Vorsitz der DT. Ihm im Wesentlichen ist es zu verdanken, dass 1894 in Freyburg/Unstrut die Jahn-Erinnerungsturnhalle gebaut wurde und 1903 das Jahn-Museum (in der jetzigen Ehrenhalle).

Woher er die Zeit nahm, neben Beruf und Ehrenamt auch politisch aktiv zu sein, bleibt ein Rätsel. Jedenfalls war er bald Gemeinderat und ab 1867 direkt gewählter Abgeordneter des Norddeutschen, später des Deutschen Reichstags (bis 1890).

Gesichert ist neuerdings die Zukunft des Goetz-Hauses in der Lützner Straße. Es gehört zu den wenigen erhaltenen Biedermeierhäusern Leipzigs. Sehenswert ist das im Garten stehende Ehrenmal, eine auf einem Granitsockel stehende Bronzebüste, die 1926 von Carl Seffner geschaffen wurde. Am 13. Oktober 2015 wird dort Ferdinand Goetz´ Wirken mit einer kleinen Feier gewürdigt werden.

Hansgeorg Kling

 

Jahn-Pressedienst / Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft 1_09/2015

 

Ereignisreiches Turnfest-Wochenende in Freyburg (Unstrut)

Das vorletzte August-Wochenende zog rund 1000 Turnerinnen und Turner nach Freyburg/Unstrut. Die meisten beteiligten sich an den Wettkämpfen des nunmehr 93. Jahn-Turnfestes, das der Landesturnverband Sachsen-Anhalt hier jährlich veranstaltet.

Gut besucht war auch die Mitgliederversammlung der in Freyburg ansässigen Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft, bei der Präsident Hansgeorg Kling und Geschäftsführerin Manuela Dietz mit dem Geschäftsbericht des Präsidiums eine sehr erfolgreiche Tätigkeitsbilanz vorlegen konnten.

Rückenwind bekamen die Verantwortlichen der Jahn-Gesellschaft bei den Ansprachen zur feierlichen Kranzniederlegung am Jahn-Denkmal vor der Erinnerungs-Turnhalle durch den Vertreter des Landessportbundes Sachsen-Anhalt (LSB): Eberhard Bunzel, Geschäftsführer des LSB (Sportvorstand), und durch Bürgermeister Udo Mänicke.

Zum Rahmenprogramm gehörte die Eröffnung der sehenswerten Sonderausstellung: Sie ist Ferdinand Goetz gewidmet, dem langjährigen Vorsitzenden der Deutschen Turnerschaft, dessen Todestag sich im Oktober 2015 zum 100. Male jährt. Für ihr Zustandekommen gilt der Dank Dr. Walter Müller (Halle) und Prof. Dr. Ingo Peschel (Berlin).

Hansgeorg Kling