Pressedienst

Der Jahn-Pressedienst ist ein Service der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft e.V. mit Sitz in Freyburg (Unstrut). Er stellt den Verbandsorganen der Landesturnverbände im Deutschen Turner-Bund und allen anderen interessierten Zeitungen und Zeitschriften Artikel zu Themen des Turnens und der Turngeschichte (unter besonderer Berücksichtigung von Beiträgen über Friedrich Ludwig Jahn) zum Nachdruck zur Verfügung. Der Nachdruck ist kostenfrei und genehmigungsfrei. Unter dem Artikel ist der Vermerk [Jahn-Pressedienst] aufzunehmen. Um ein Belegexemplar wird gebeten. Die vom Jahn-Pressedienst veröffentlichten Artikel werden unter Pressedienst auf der Homepage der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft zum Herunterladen archiviert und können auch zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden.

 

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Der neue „Jahn-Report“ ist da

Jahn-Report Nr. 39

 

Der zweimal im Jahr erscheinende „Jahn-Report“ wartet mit einer kurzweilig zu lesenden Weihnachtsausgabe auf: Die Palette der Hauptbeiträge reicht vom Erforschen der Entstehungsgeschichte der Jahn-Gedenktafel von 1872 (Frank Boblenz) über Einsichten in das DOSB-Projekt „Gedächtnis des Sports“ (Ulrich Schulze Forsthövel) bis zur Würdigung der Leistungen der ISHPEs, der Internationalen Gesellschaft für die Geschichte der Leibeserziehung und des Sports (Annette Hofmann).

Breiten Raum nehmen die Berichte über das große DAGS-Symposium in Freyburg, über das Jahn-Turnfest-Wochenende im August und über die gut angenommene Sonderausstellung „Erlebt – erworben – gesammelt“ ein.

Mehrere Kurzberichte, darunter der über die Enthüllung des Jahn-Gedenksteins in Oberwerries, drei Buchbesprechungen und die nun schon traditionellen „Notizen“ runden das 40-seitige Heft ab.

Informationen: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 034464/27426

 

Hansgeorg Kling

Erfolgreiches Sportgeschichte-Symposium in Freyburg/Unstrut

 

Auf unerwartet starkes Interesse stieß das große Sportgeschichte-Symposium, das die DAGS, die Deutsche Arbeitsgemeinschaft von Sportmuseen, Sportarchiven und Sportsammlungen, in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft Mitte Oktober in Freyburg veranstaltete: 85 Interessierte aus dem gesamten deutschsprachigen Raum versammelten sich für drei Tage in der Jahn-Stadt.

Die dreitägige Veranstaltung stand unter dem Thema „Sportgeschichte mitten in Deutschland   -   Sammeln – Erforschen – Zeigen“, zu dem der dem Turnen verbundene Sportpädagoge und Sporthistoriker Prof. Dr. Michael Krüger (Münster) den Einführungsvortrag hielt.

Die Palette der insgesamt 24 Fachvorträge, mit denen sich die versammelten Sporthistoriker, Archivare, Museologen, Sammler und Sportjournalisten auseinandersetzten, reichte vom „Kulturgut Sportsprache“ über „Rituale und Symbole in Turnen und Sport“ bis zur „Sportgeschichte regional (Schwerpunkt Mitteldeutschland)“ sowie den derzeitigen „Trends und neuen Erkenntnissen“ (dies die Themen der vier Sektionen).

Im Eröffnungsteil würdigte Holger Stahlknecht, Minister für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, ebenso wie Andreas Silbersack, der Präsident des Landessportbundes, die Tätigkeit der Jahn-Gesellschaft und sicherte zu, alles zu tun für den Erhalt des Jahn-Museums in Freyburg. Das einzige Sportmuseum des Landes war wie die reizvolle Stadt an der Unstrut Ziel eingehender Besichtigung.

Das nächste DAGS-Symposium soll 2016 auf der Wasserkuppe im dortigen Segelflug-Museum stattfinden.

Attraktives August-Wochenende in Freyburg/Unstrut

 

Das ereignisreiche vorletzte August-Wochenende zog rund 1200 Turnerinnen und Turner nach Freyburg/Unstrut. Die meisten beteiligten sich an den Wettkämpfen des nunmehr 92. Jahn-Turnfestes, das der Landesturnverband Sachsen-Anhalt hier jährlich veranstaltet.

Gut besucht war auch die Mitgliederversammlung der in Freyburg ansässigen Jahn-Gesellschaft, bei der Präsident Hansgeorg Kling mit dem Geschäftsbericht des Präsidiums eine sehr erfolgreiche Tätigkeitsbilanz vorlegen konnte. In Vertretung von Schatzmeisterin Monika Menzel erläuterte Manuela Dietz, die neue Museumsleiterin und Geschäftsführerin der Jahn-Gesellschaft, die Jahresrechnung 2013.

Rückenwind bekamen die Verantwortlichen der Jahn-Gesellschaft bei der feierlichen Kranzniederlegung am Jahn-Denkmal vor der Erinnerungs-Turnhalle durch den Vertreter des Landessportbundes Sachsen-Anhalt (LSB): Eberhard Bunzel, Geschäftsführer des LSB, sicherte den zahlreich Versammelten den vollen Einsatz des LSB für den Erhalt des Jahn-Museums zu.

Zum Rahmenprogramm gehörte die Eröffnung der sehenswerten, bis Ende Oktober laufenden  Ausstellung „Erlebt - erworben - gesammelt, Erinnerungsstücke aus zwei Jahrhunderten Turnbewegung“ im Jahn-Museum. Vor der Sektkellerei wurde die  erste der drei neuen Jahn-Informations-Tafeln in der Stadt enthüllt; ermöglicht wurde ihre Errichtung durch eine Spende von Wieland Wolfsgruber, dem treuen und unermüdlichen Freyburg-Besucher aus Linz (Oberösterreich).

KTS

Der neue „Jahn-Report“ ist da

 

Der zweimal im Jahr erscheinende „Jahn-Report“ wartet mit einer kurzweilig zu lesenden Sommerausgabe auf: Die Palette der Hauptbeiträge reicht von Grundsätzlichem zur Erinnerungskultur und Traditionspflege (Michael Krüger) über einen Rückblick auf Friesen und Fichte (beide starben 1814, Jochen Bartmuß), dem Blick auf das Jahr 1811/12 und die Anfänge des Geschehens auf der Hasenheide (Jürgen Schmidt-Sinns) sowie 200 Jahre Völkerschlacht (Josef Ulfkotte) bis zum Aufblättern der nunmehr 120-jährigen Geschichte der Erinnerungs-Turnhalle in Freyburg (Gerd Steins).

Fünf Kurzberichte (darunter der von Gernot Horn über das Goetz-Haus in Leipzig) und die nun schon traditionellen „Notizen“ runden das 48-seitige Heft ab, das mit zwei aktuell wichtigen Beiträgen eröffnet wird: Anfang des Jahres ging die Leitung des Jahn-Museums in Freyburg und der Geschäftsstelle der dort ansässigen Jahn-Gesellschaft von Ilona Kohlberg auf Manuela Dietz über. Und: Das große DAGS-Symposium, das vom 9. bis 11. Oktober in Freyburg stattfinden wird, wirft seine Schatten voraus: Zum Thema „Sportgeschichte mitten in Deutschland – Sammeln – Erforschen – Zeigen“ meldeten 36 Interessierte ihre Vorträge an, 28 von ihnen werden antreten. Die Jahn-Gesellschaft rechnet mit 80 Teilnehmenden.

Informationen: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 034464/27426

F. L. Jahn in der „Hall of Fame des deutschen Sports“

In einer eindrucksvollen Benefiz-Veranstaltung der Deutschen Sporthilfe und des DOSB wurde am 31. Mai in Berlin vor 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Sport Willy Bogner für sein Lebenswerk mit der Goldenen Sportpyramide geehrt. Zuvor kam es zur Aufnahme dreier neuer Mitglieder in die „Hall of Fame des deutschen Sports“. In der Kategorie Ideengeber des Sports: Friedrich Ludwig Jahn (1778 – 1852); in der Kategorie Einsatz für die Werte des Sports: Harry Valerien (2012 verstorben); in der Kategorie Besondere Kämpfer: Joachim Deckarm (er war anwesend).

Die Laudatio für die drei hielt Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Die Urkunde für Jahn überreichte er Prof. Dr. Karin Büttner-Janz, der erfolgreichsten (Kunst-)Turnerin aller Zeiten (z. B. zwei Goldmedaillen 1972 in München).

Die Rede des Bundesinnenministers und der Film, der über Jahn gezeigt wurde, betonten Jahns Wirken im Vorfeld der „Völkerschlacht“ 1813 und in der Paulskirche 1848, Ausschnitte blendeten das bunte Treiben bei den modernen Deutschen Turnfesten ein. Die Bilder, mit denen Jahn vor Augen gerückt wurde, waren dann allerdings leider die des Alten mit dem langen Bart und nicht die des jungen Jahn, der als 33-Jähriger mit dem Turnen auf der Hasenheide begann.

Karin Büttner-Janz will die Urkunde, die sie empfing, nicht zu Hause aufheben, sondern dem Deutschen Turner-Bund oder dem Jahn-Museum in Freyburg überlassen.

Hansgeorg Kling