Große Tagung der DAGS in Freyburg/Unstrut

Vom 9. bis 11. Oktober 2014 veranstaltet die Deutsche Arbeitsgemeinschaft von Sportmuseen, Sportarchiven und Sportsammlungen e.V. (DAGS) in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft in Freyburg/Unstrut ihr 7. Symposium mit dem Titel:

Sportgeschichte mitten in Deutschland - Sammeln — Erforschen — Zeigen

Mit diesem Symposium und seinen Themen wollen die DAGS und ihre Mitglieder (Archivare, Museologen, Sammler, Sporthistoriker, Sportjournalisten) alle Interessierten ansprechen, wollen die Verbindung zur Sportgeschichte vertiefen, suchen aber insbesondere die Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden aus dem mitteldeutschen Raum.

Die Themen der vier Sektionen sind:

1. Kulturgut (Sport-) Sprache

2. Rituale und Symbole im Sport

3. Sportgeschichte regional (Schwerpunkt Mitteldeutschland: Sport- und Kulturhistorisches aus regionaler Perspektive, Sicherung und Präsentation sporthistorischer Quellen )

4. Trends und neue Erkenntnisse

Die Adressaten sind: Sporthistoriker, Sammler, Archivare, Museologen, interessierte Mitglieder der Sportvereine und Sportverbände, Sportjournalisten

Interessierte, die sich mit einem zwanzigminütigen Referat einbringen wollen, melden sich bitte bis Ende März 2014. Auch interdisziplinäre Beiträge sind willkommen.

Jahn-Gesellschaft, Schlossstr. 11, 06632 Freyburg/Unstrut
Tel.: 34464-27426, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

US-Besuch in Freyburg

Vor einigen Tagen waren namhafte Persönlichkeiten des internationalen Turnens auf „historischer Deutschlandtour“: Der zweimalige Olympia- und WM-Teilnehmer der fünfziger und sechziger Jahre und langjährige US-Auswahlcoach Abraham Abie‘ GROSSFELD, sein Trainerkollege Phil FRANK sowie die Chefs des weltberühmten "International Gymnastics Trainingcamp" (IGC) Vater Bruno und Sohn Brent KLAUS besuchten GYMmedia INTERNATIONAL in Berlin.

 

Hier gelangen Sie zum Artikel auf GYMmedia.de.

Sonderausstellung im Friedrich-Ludwig-Jahn-Museum „Die Bildnisse F. L. Jahns“

Im Rahmen der Veranstaltungen zum 91. Jahn-Turnfest wurde am Freitag, 16.08.2013 eine Sonderausstellung eröffnet. Gerd Steins, der Gestalter der Ausstellung, sagte zur Eröffnung: „Jahn ist in Deutschland bekannt wie ein bunter Hund.“ Verwies aber auch gleichzeitig darauf, dass Jahn in den einzelnen Zeitepochen unterschiedlicher uns schwankender Beliebtheit unterliegt.

Grundlage für die Ausstellung waren die über 100 Jahn-Porträts unterschiedlicher Machart, die sich im Fundus des Jahn-Museums befinden. Eine Auswahl von 65 Bildnissen, die Jahn auf unterschiedlichste Art und Weise zeigen: gemalt, gezeichnet, fotografiert, in Passepartouts verpackt und auf Buchtiteln abgebildet wird gezeigt.

Die frühen Jahn-Porträts zeigen den Turnvater mit dem sogenannten „Maurerpolier“. Den Vollbart trug Jahn erst ab Herbst 1813. So ist er dann auch im Gedächtnis geblieben. Schon zu Lebzeiten Jahns gab es heftige Diskussionen um die Ähnlichkeit auf den zahlreichen Bildern. Selbst er und seine Frau beklagten sich „über die unähnlichen Bildnisse“.

Die Ausstellung ist in vier Kategorien unterteilt: Jahn mit dem „Maurerpolier“, der Turnvater im Bild der bekannten Porträtmaler Friedrich Ludwig Heine (tätig 1816 — 1834) und Georg Engelbach, die 1848er Darstellungen und Jahn auf Buchtiteln.

Die Bildnisse sind zugleich ein Kapitel deutscher Druck- und Kunstgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert.

Zur Ausstellung wurde ein Katalog angefertigt, der für 3,00 € (Schutzgebühr) im Jahn-Museum erhältlich ist.

Die Ausstellung ist bis zum 31.03.2014 zu den Öffnungszeiten des Jahn-Museums zu besichtigen.