Frisch Fromm Fröhlich Frau!

Noch bis zum 30. April ist es möglich unsere Sonderausstellung „Frisch, Fromm, Fröhlich, Frau!“ zu besichtigen. Die jetzige Sonderausstellung beschäftigt sich mit dem Thema der Emanzipation in Turnen und Sport bis 1945.

Normen und Wertmuster, Vorstellungen, Ideale sowie die tatsächliche gesellschaftliche Situation der Frauen stellten von Anfang an auch in der Entwicklung des Leibesübungen des weiblichen Geschlechts eine Schlüsselfunktion dar.

Zu Beginn des 19. Jh. galt Turnen, und später auch der Sport, als weitgehend frauenfreier Raum. Den Vorstoß der Damen in die männliche Domäne unterstützen zwar viele Männer, aber eben nicht alle!

Eine endloses Aushandeln und Ringen um Rechte und Pflichten war nötig, um vom Turnen in häuslicher Verborgenheit zur offiziellen Teilnahme an Wettkämpfen zu gelangen.

Frohe Festtage!

Das Präsidium der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft e.V. und das Team des Jahn-Museums wünschen allen Mitgliedern, Kooperationspartnern, Unterstützern und Besuchern ein besinnliches, friedliches und frohes Weihnachtsfest im Kreise ihrer Familien sowie für das neue Jahr alles erdenklich Gute! Wir wünschen gute Gesundheit und hoffen auch 2018 auf eine gute Zusammenarbeit!

Das Team des Jahn-Museums verabschiedet sich bis einschließlich 07.01.2018 in die Betriebsferien. Ab dem 8. Januar stehen wir wieder für Sie zur Verfügung!

T.J.M.

 

Hoher Besuch in Freyburg

Hoher Besuch April im Jahn-Museum in Freyburg: Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra, Staatssekretär Dr. Gunnar Schellenberger und Landrat Götz Ulrich informierten sich vor Ort über die Situation des Museums und über die Aufgaben der Jahn-Gesellschaft.

 

Hauptgegenstand der zweistündigen Gespräche waren die anstehende Sanierung des in die Jahre gekommenen Hauses und der für das Magazin nötige Erweiterungsbau. Dass das kühne Ziel angesichts der „großen nationalen Bedeutung der Jahn-Gedenkstätte“ (Pressedienst des Burgenlandkreises) bis zum 100. Jahn-Turnfest im Jahr 2022 erreicht werden sollte und dass sich das Ganze der Öffentlichkeit dann im neuen Gewand präsentieren könne, war übereinstimmende Auffassung.

 

Die finanzielle Förderung des anspruchsvollen kulturellen Projekts „auch als Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ zeichnet sich jetzt ab. Alle Partner stehen in den Startlöchern. Die Jahn-Gesellschaft ist sehr dankbar für die engagierte Zusammenarbeit der Beteiligten.

 

Hansgeorg Kling