Des Reiches Stützen?

Zur politischen und gesellschaftlichen Rolle 

der Turner, Sänger und Schützen

in der Reichsgründungsära und

im Kaiserreich (1860-1918)

 

 Drei Kriege führten im Januar 1871 zur Gründung des Deutschen Reiches. Der „Reichsgründung von oben“ ging in den 1860er Jahren die Gründung nationaler Dachorganisationen der Turner, Sänger und Schützen voraus, die an ihre früheren Forderungen anknüpften und für die Gründung eines deutschen Nationalstaates auf verfassungsmäßiger Grundlage warben. Mit ihren Veranstaltungen und ihrer national ausgerichteten Festkultur erreichten die Turn-, Schützen- und Gesangsvereine große Bevölkerungskreise in allen Staaten des Deutschen Bundes, sodass sich ein Gefühl nationaler Zusammengehörigkeit entwickeln konnte, dem die Gründung des deutschen Nationalstaates folgte. Als mitgliederstarke und von daher einflussreiche Massenorganisationen nahmen die Turner, Sänger und Schützen im Kaiserreich gesellschaftspolitische Aufgaben war, die den Prozess der inneren Einigung des neuen Nationalstaates vorantrieben.

 

Am 18. Januar 2021 jährt sich die Proklamierung des deutschen Kaiserreichs zum 150. Mal. Aus diesem Grund organisiert die AG Orte der Demokratiegeschichte eine bundesweite Veranstaltungsreihe und stellt Ressourcen zur Verfügung, die dabei helfen sollen, die ambivalente Rolle des Kaiserreiches in der deutschen Geschichte und für die deutsche Demokratie zu bewerten, sowie den Sinn für die Komplexität des politischen Systems, der Gesellschaft und der politischen Kultur des Kaiserreiches in einer breiten Öffentlichkeit zu schärfen.

 

 

Gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt veranstaltet die Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft daher am 23. Januar 2021, von 14:00 - 16:30 Uhr, ein Web-Symposium mit dem Titel „Des Reiches Stützen? Zur politischen und gesellschaftlichen Rolle der Turner, Sänger und Schützen in der Reichsgründungsära und im Kaiserreich,  da diese in den Schulgeschichtsbüchern, aber auch in den Publikationen, die in jüngster Zeit anlässlich der Reichsgründung vor 150 Jahren erschienen sind, durchweg unberücksichtigt bleibt.

 

Die Tagung wird über den Youtube-Kanal der Landeszentrale für politische Bildung übertragen. Interessierte können hier kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung der Veranstaltung folgen. Eine Beteiligung ist über Anmerkungen und Fragen in der Kommentarspalte des Kanals möglich. 

 

Über folgenden Link kommen sie direkt zum Kanal der Landeszentrale für politische Bildung: https://www.youtube.com/watch?v=ltBhyiZtOuA

 

Alle Informationen zur Veranstaltungsreihe finden sie im Themenportal der Orte der Demokratiegeschichte: https://www.demokratie-geschichte.de/extra/150jahre

 

 Pressemitteilung und Programm

 

 

Weihnachtsgrüße

Das Präsidium der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft e.V. und das Team des Jahn-Museums wünschen allen Mitgliedern, Kooperationspartnern, Unterstützern und Besuchern ein besinnliches, friedliches und frohes Weihnachtsfest im Kreise ihrer Familien sowie für das neue Jahr alles erdenklich Gute! Wir wünschen gute Gesundheit und hoffen auch 2021 auf eine gute Zusammenarbeit!

Das Team des Jahn-Museums verabschiedet sich bis einschließlich 10.01.2021 in die Betriebsferien. Ab dem 11. Januar stehen wir wieder für Sie zur Verfügung!

T.J.M.

 

Jahn-Museum wieder geöffnet

Seit dem 26. Mai  können Sie uns wieder besuchen. Wir haben die letzten Wochen alles so hergerichtet, dass wir auch in unseren kleinen Räumen wieder Besucher empfangen können. Bitte denken Sie daran im Museumsgelände die Abstands- und Hygienevorschriften einzuhalten. Im Wohnhaus bitten wir darum eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
 
Bitte beachten Sie, dass wir nur Gruppen bis maximal 5 Personen im Museum begrüßen können. Sie sind mehr als 5 Personen? Dann setzen Sie sich bitte vorher mit uns in Verbindung, damit wir mit Ihnen besprechen können, wie wir einen Besuch dennoch ermöglichen können.
 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!