Dr. Norma Henkel zur neuen Leiterin und Geschäftsführerin berufen

Das Präsidium der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft e. V. hat Frau Dr. Norma Henkel mit Wirkung vom 01. März 2025 zur neuen Leiterin des Friedrich-Ludwig-Jahn-Museums und zur neuen Geschäftsführerin der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft e.V. berufen.

Die 46-jährige Archäologin trat die Museumsleitung in der Nachfolge von Frau Kristina Kuhn (bis September 2023) und von Frau Manuela Dietz (bis Mai 2023) an. In der Position der Geschäftsführung folgt sie auf Frau Stephanie Kaps, die die Geschäfte der Jahn-Gesellschaft seit November 2023 kommissarisch geleitet hat.

Henkel bringt viel Erfahrung in der strategischen Öffentlichkeitsarbeit im Kultur- und Museumsbereich mit. Nach dem Archäologiestudium in Halle (Saale) war sie seit 2006 in verschiedenen Positionen der Presseabteilung, der Redaktion und im Stab des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt mit Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle tätig. Während dieser Zeit hat sie zahlreiche Ausstellungen und wissenschaftliche oder kulturtouristische Projekte begleitet sowie verschiedene Buchprojekte und Fachtagungen koordiniert. Größtenteils parallel arbeitete sie an ihrer Dissertation zur jungsteinzeitlichen Kreisgrabenanlage von Goseck im Burgenlandkreis, die sie 2016 erfolgreich abschloss. Zuletzt hat sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der „GOLEHM-Initiative für Lehmbau und nachhaltige Kreislaufwirtschaft“ unter anderem die Öffentlichkeitsarbeit des Forschungsbündnisses betreut und Erfahrungen in der Sanierung von denkmalgeschütztem Baubestand gesammelt.

Diese Erfahrungen kommen nun auch an Henkels zukünftiger Wirkungsstätte zum Tragen: ab 2026 wird das ehemalige Wohnhaus des „Turnvaters“ denkmalgerecht saniert. Den Förderbescheid über 3,3 Mio Euro aus dem Investitionsprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ des Bundesbauministeriums (BMWSB) hat die Stadt Freyburg als Bauherr Ende 2024 erhalten. Bis Ende 2025 wird das Museum komplett beräumt und die rund 17.000 Objekte umfassende Sammlung, der knapp 7000 Titel umfassende Bibliotheksbestand sowie die Büros in einem Ausweichquartier in Freyburg untergebracht. 2028 soll das Museum mit neu konzipierter Dauerausstellung wiedereröffnet werden. Während der Sanierungsarbeiten wird der Museumsbetrieb in Form eine Interimsausstellung in der Jahn-Ehrenhalle im Stadtgebiet von Freyburg weitergeführt.

Die Pressemitteilung mit zusätzlichem Interview finden hier als pdf zum Download.

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