Jahns Patensohn Meffert

Vortrag mit musikalischer Begleitung

Im Rahmen des diesjährigen Jahnturnfestes veranstaltet die Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft e.V. in Kooperation mit dem Pfarramt Freyburg sowie dem Berliner Kirchenmusikdirektor und Organisten der Berliner Marienkirche, Kilian Nauhaus, und dem weltweit gefeierten Gambisten und Echo-Klassik-Preisträger, Thomas Fritzsch, einen musikalischen Vortragsabend unter dem Titel:

Er tat Recht und scheute niemand“ -Jahns Patensohn Franz Ludwig Meffert und dessen Familie.

Zu Friedrich Ludwig Jahns Freunden aus seiner Kolberger Zeit, Anfang der 1820er Jahre, gehörten auch der Handwerksmeister Ferdinand Meffert und dessen Frau Emilie. Im Jahre 1835 wurde Jahn Taufpate von deren zweitem Kind, dem Sohn Franz Ludwig. Die größtenteils erhaltenen Briefe Jahns an die Familie Meffert sind heute eine wichtige Quelle für die Jahn-Forschung.

Franz Meffert wurde Lehrer, wirkte als Gymnasialdirektor in Breslau, war politisch engagiert, publizierte etliche Schriften und starb 1910 in Berlin. Der Berliner Kirchenmusikdirektor Kilian Nauhaus, ein Ur-Urenkel Franz Mefferts, wird über die Familienfreundschaft zwischen Mefferts und Jahns erzählen und anhand von Briefen und Dokumenten, die sich im überlieferten Familienbesitz befinden, ein Lebensbild seines Vorfahren Franz Meffert zeichnen. Der Freyburger Gambist Thomas Fritzsch, Kulturbotschafter der Stadt Köthen und Sonderbotschafter des Burgenlandkreises, mit dem Kilian Nauhaus eine langjährige musikalische Zusammenarbeit verbindet, wird den Abend musikalisch umrahmen.

Franz Mefferts Zeitgenossen ließen auf dessen – bis heute erhaltenes – Grab in Jena die Charakteristik setzen: „Er tat Recht und scheute niemand“. Unter diesem Motto steht unser Abend, mit dem wir an diese markante Gestalt aus dem Umfeld Jahns erinnern wollen.

Die Veranstaltung findet am Freitag, dem 19. August 2022, um 20:00 Uhr

In der Freyburger Kirche St. Marien statt.

Der Einlass beginnt 19:50 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Kilian Nauhaus

Gambist Thomas Fritzsch spielte am 19.06.2014 im Bachmuseum Leipzig Thomaskirchhof neben der Vitrine mit dem Brief von 1787 und Noten-Deckblatt in der Vitrine auf seiner Viola da gamba von Johann Casper Göbler, Breslau, 1784.
Foto: Armin Kühne ( Kuehne )

 

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