Neue Führungsmannschaft

Mit einer neuen Führungsmannschaft geht die Jahn-Gesellschaft in die nächste fünfjährige Amtszeit. Das ist das wesentliche Ergebnis der gut besuchten diesjährigen Mitgliederversammlung in der Ehrenhalle in Freyburg/Unstrut.

Hansgeorg Kling kandidierte nach elf Jahren als Präsident nicht wieder und übergab den Staffelstab an Dr. Josef Ulfkotte, den bisherigen Vizepräsidenten. Beide freuen sich darüber, dass damit Kontinuität gesichert ist. Christian Schwarzer (Quedlinburg), Oliver Snelinski (Berlin) und Martin Bertling (Freyburg) zogen sich zurück und wurden durch neue Kräfte ersetzt.

 

Und so sieht das neue Präsidium aus: Präsident ist Dr. Josef Ulfkotte (Dorsten), neue Vizepräsidenten sind Dr. Gerlinde Rohr (Leipzig) und Ulrich Schulze Forsthövel (Frankfurt), Schatzmeisterin bleibt Monika Menzel (Naumburg), von den beiden weiteren Präsidiumsmitgliedern bleibt Prof. Dr. Ingo Peschel (Berlin), neu hinzu kommt Rayk Peiser (Naumburg).

 

Hansgeorg Kling wurde für seine Verdienste ebenso wie Martin Bertling von der Versammlung zum Ehrenmitglied gewählt.

25 Jahre Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft

Seit 25 Jahren gibt es die jetzige Jahn-Gesellschaft. Am 21. August 1992 wurde sie als „Förderverein zur Traditionspflege und Erhaltung der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gedenkstätten“ in Freyburg gegründet. Einer der Initiatoren war Jürgen Dieckert, der damalige Präsident des DTB. Die Region Saale-Unstrut, die Stadt Freyburg, der Landesturnverband Sachsen-Anhalt und der Deutsche Turner-Bund (DTB) wirkten zusammen. 46 erste Mitglieder unterzeichneten das Gründungsprotokoll.

 

Die Folgejahre waren gekennzeichnet durch die Sanierung der Ehrenhalle und der Erinnerungsturnhalle sowie durch die Neukonzeption der Ständigen Ausstellung „Friedrich Ludwig Jahn: Leben und Wirken“ im Jahn-Museum. Es folgte die Übernahme der Verantwortung für alle drei Jahn-Gedenkstätten in Freyburg. Das Ringen um die Finanzierung der anstehenden Aufgaben mündete 2012 ein in den Abschluss eines Vertrages mit dem Land Sachsen-Anhalt, der die Existenz des Jahn-Museums sichert.

 

Seit 2008 heißt der Förderverein Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft. Damit verbunden waren eine breiter gefasste Aufgabenstellung, die Betonung der überregionalen Bedeutung des Jahn-Museums, insgesamt eine Horizonterweiterung“.

 

Die Aufwärtsentwicklung der letzten Jahre ist gekennzeichnet durch die Schärfung des wissenschaftlichen Profils der Jahn-Gesellschaft, durch mehrere bedeutende Veröffentlichungen, durch die Vertiefung der Kontakte zum DTB und den Landesturnverbänden sowie durch die bessere Präsenz vor Ort.

 

Im Februar 2014 gab es in der Geschäftsführung der Jahn-Gesellschaft und damit auch in der Leitung des Jahn-Museums eine Wachablösung. Manuela Dietz, Diplom-Museologin aus Leipzig, brachte neue Ideen ein, präsentierte sich als ausgewiesene Netzwerkerin und als erfolgreiches Organisationstalent.

 

Derzeit läuft die notwendige Generalsanierung des Jahn-Museums an. Die Besucherzahlen steigen ebenso wie die Mitgliederzahl (von 310 auf 430: 300 Einzelmitglieder, 130 institutionelle). Der jährlich zweimal erscheinende Jahn-Report behandelt Grundsatzthemen mit wissenschaftlichem Anspruch, greift das aktuelle Geschehen auf und erzielt damit Mitgliederbindung. Nach der ersten Ausgabe des Jahn-Reports im Juli 1994 wird Ende 2017 die 45. Ausgabe erscheinen.

25 Jahre Jahn-Gesellschaft

 

Feierstunde zum Jubiläum am 18. August 2017

 

Seit 25 Jahren gibt es die jetzige Jahn-Gesellschaft. Als „Förderverein zur Traditionspflege und Erhaltung der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gedenkstätten“ wurde sie am 21. August 1992 in Freyburg/Unstrut, wo hatte Jahn einen großen Teil seines Lebens verbracht hatte, gegründet.

 

In einer Feierstunde am Jahn-Grab im Ehrenhof des Museums wird das Bestehen am Freitag, 18. August, 17,30 Uhr, gewürdigt. Holger Stahlknecht (Magdeburg), Minister für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, wird sprechen. Alfons Hörmann und Dr. Alfons Hölzl, die Präsidenten des DOSB und des DTB, haben ihr Erscheinen in Aussicht gestellt.